Baracoa ist die älteste Stadt Kubas – 1511 genau an der Stelle gegründet, wo Christoph Kolumbus zum ersten Mal kubanischen Boden betrat. Die Einheimischen nennen sie stolz Ciudad Primada, "die erste Stadt".
Eine Stadt mit besonderer Geschichte
Baracoa war jahrhundertelang vom Rest Kubas isoliert:
- Sierra del Purial – Das Gebirge schnitt die Stadt ab
- Nur per Schiff erreichbar – bis ins 20. Jahrhundert
- Französische Einflüsse – Siedler aus Haiti prägten die Stadt
- Einzigartige Atmosphäre – anders als andere kubanische Städte
Schokolade und Kakao
Die französischen Siedler brachten die ersten Kakaopflanzen:
- Kakaoanbau rund um die Stadt bis heute
- Lokale Schokoladenfabrik – verarbeitet die Bohnen vor Ort
- Casa del Chocolate – Kostproben im Stadtzentrum
- Cucurucho – lokale Süßigkeit aus Kokosnuss in Palmblatt

Historische Festungen
Zum Schutz vor Piraten wurden mehrere Festungen gebaut:
- Fortaleza la Matachín – Heute Museum zur Stadtgeschichte
- Fuerte de la Punta – Restaurant mit Meerblick
- Castillo de Seboruco – Hotel mit Panoramablick
- Alle oberhalb der Stadt – herrlicher Blick über die Bucht
Sierra del Purial – Wanderparadies
Das Gebirge hinter Baracoa ist ein Nationalpark:
- Üppigster Regenwald Kubas – konstant warm und feucht
- Mangrovenwälder – ursprünglich und artenreich
- Endemische Tierarten – viele nur hier zu finden
- Geführte Touren – per Boot oder zu Fuß
Vom Besucherzentrum des Nationalparks werden Exkursionen organisiert.

Das Zentrum der Stadt
- Parque de la Independencia – Der zentrale Platz
- Casa de la Trova – Regelmäßig kubanische Livemusik
- Bunte Kolonialarchitektur – gemütliche Atmosphäre
Häufige Fragen zu Baracoa
Warum gilt Baracoa als besonders?
Baracoa ist die älteste Stadt Kubas (1511) und war jahrhundertelang vom Rest der Insel isoliert. Dadurch entwickelte sie eine einzigartige Kultur mit französischen Einflüssen aus Haiti. Kolumbus landete 1492 genau hier.
Was ist das Casa del Chocolate in Baracoa?
Das Casa del Chocolate ist ein Café im Stadtzentrum, wo man lokale Schokoladenprodukte probieren kann. Baracoa ist bekannt für seinen Kakaoanbau – die Bohnen werden vor Ort in einer Fabrik verarbeitet.
Kann man in Baracoa wandern?
Ja, die Sierra del Purial hinter Baracoa ist ein Nationalpark mit dem üppigsten Regenwald Kubas. Es gibt geführte Wanderungen und Bootstouren durch die Mangrovenwälder. Das Besucherzentrum organisiert die Touren.
Wie kommt man nach Baracoa?
Baracoa ist über die spektakuläre Küstenstraße La Farola erreichbar (von Guantánamo). Alternativ gibt es Flüge von Havanna. Die Anreise mit dem Bus von Santiago de Cuba dauert etwa 5 Stunden.



